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Schollenberger auf der 3. Kampfmittelfachtagung in Berlin

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Der Umgang mit Kampfmittelbelastungen ist ein hochkomplexes Thema, wie sich bei der dritten Kampfmittelfachtagung am 27. und 28. Mai 2019 wieder einmal zeigte. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hatte über 200 Fachleute aus ganz Deutschland zum Austausch nach Berlin eingeladen. Schollenberger bereicherte die Veranstaltung mit einem Fachvortrag und der Teilnahme an der abschließenden Podiumsdiskussion.

Unter dem Titel „Auf dem Weg zu bundeseinheitlichen Standards“ referierten Expertinnen und Experten über Lösungswege, um Prozesse der Kampfmittelräumung zu vereinheitlichen. Die Beseitigung von Munition aus den Weltkriegen ist eine Jahrhundertaufgabe und eine Notwendigkeit, mit der sich auch künftige Generationen beschäftigen müssen. Das betrifft auch ehemals militärisch genutzte Grundstücke, die in Zukunft zivil verwendet werden, wie etwa die großen Konversionsflächen der BImA.

Darüber, dass die unterschiedlichen Standards zur Kampfmittelräumung in Deutschland harmonisiert werden müssten, damit sie schneller, kostengünstiger und effizienter wird, herrschte unter den Teilnehmenden Konsens. Zuständigkeiten, Finanzierungen, Qualifizierungen, Herangehensweise und Haftungsfragen bräuchten eine Vereinheitlichung.

Als einer von insgesamt 17 Referenten erläuterte Dr. Boris Töller von Schollenberger die Anforderungen zur „Umsetzung von Qualitätsstandards in der Kampfmittelräumung “ aus Sicht eines GKD-Mitgliedunternehmens. In einer engagierten Podiumsdiskussion zum Abschluss der Veranstaltung im Berliner Kronprinzenpalais wurden unterschiedliche Positionen ausgetauscht sowie der gemeinsame Wille zu allgemeingültigen Standards deutlich formuliert.

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