SOCOTEC Building Solutions hat im Auftrag der südhessischen Gemeinde Münster eine Interims-Kindertagesstätte umgesetzt.
Um frühzeitig Planungssicherheit zu bekommen, erfolgte eine vorgezogene Ausschreibung der benötigten Container. Ungeachtet des vorgegebenen Rasters wurden alle Anforderungen des Raumprogramms verwirklicht. Seit Anfang März haben dort bis zu einhundert Kinder der Kita St. Michael auf rund 567 qm genügend Platz zum Spielen und Toben. In dem Übergangsdomizil „Im Seerich“ im Neubaugebiet im Nordosten der Gemeinde werden die Kinder der Altersgruppen von drei bis sechs Jahren der Kita betreut, während die alte Kindertagestätte ab 2026 abgerissen und neu gebaut wird.
Die Nutzungsdauer der Interims-Kita ist auf bis zu fünf Jahre ausgelegt. Das Grundstück umfasst etwa 1.900 qm. SOCOTEC Building Solutions hat für diesen Zweck ein freundliches, offenes Gebäude entworfen, das die Anforderungen an eine moderne Kita und die Bedürfnisse der Kinder und Erzieherinnen und Erzieher berücksichtigt. Neben dem Raumprogramm konzipierte der Generalplaner die Technik des Gebäudes und begleitete dessen Errichtung bis zur Fertigstellung im Januar 2026.
„Da die Raummodule in ihren Maßen von Hersteller zu Hersteller variieren können, haben wir die Vergabe der Container vorgezogen, um so Planungssicherheit für das umzusetzende Raumprogramm zu erlangen“
Auf dieser Basis haben die Architekten die geforderten vier Gruppenräume auf der Südseite mit jeweils eigenen Zugängen zur Terrasse geplant. Aufgrund des Baukörpers haben sie zwischen zwei Gruppenräumen jeweils einen Intensivraum zur gemeinsamen Nutzung platziert. Alle Aufenthaltsräume besitzen somit die gleiche Aufenthaltsqualität. Demgegenüber ordnen sich neben einem großen Mehrzweckraum, der gleichzeitig als Bewegungsraum fungiert, alle dienenden Räume – Toiletten, Technik, Küche, Leitung sowie der Pausenraum – und der Eingang an. Das Planungsteam integrierte eine durchgängig kindgerechte und kindersichere Ausstattung, die alle relevanten Sicherheits- und Nutzungsanforderungen erfüllt. Zudem berücksichtigt das Gebäude die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes. „Obwohl die Grundrissgestaltung bei vorgegebenem Raster reglementiert ist, gelang es uns, das Raumprogramm in Hinblick auf maximale Flächeneffizienz umzusetzen. Ein Intensivraum wird jeweils von zwei Gruppen genutzt, das sorgt für eine gute Raumauslastung und reduzierte die Gesamtkosten“, so Coskun Boyraz.
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