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Kampfmittelräumung am Umspannwerk Ahlten – Sichere Grundlage für den Ausbau erneuerbarer und nachhaltiger Energieinfrastruktur

Erweiterung des Umspannwerkes Ahlten - Gebiet ist historisch kampfmittelbelastet

Das Netzausbauprojekt Landesbergen - Mehrum/Nord inmitten Niedersachsen der TenneT TSO GmbH sieht bedeutende infrastrukturelle Veränderungen vor, um die dort verlaufenden Höchstspannungsleitungen im Rahmen nachhaltiger und erneuerbarer Energien zukunfts- und leistungsfähig auszubauen. Der Ersatzneubau des Umspannwerkes wird nach seiner Fertigstellung einen wesentlichen Beitrag zur regionalen und überregionalen Versorgungssicherheit leisten und stellt somit einen wichtigen Ausbau nachhaltiger Infrastruktur dar.


Der Bereich um das Umspannwerk Ahlten in Niedersachsen erforderte zunächst umfangreiche Kampfmittelsondierungsmaßnahmen aufgrund der historischen Kampfmittelbelastung des Gebiets. Das Projektgebiet wies konkrete Verdachtsflächen auf, die während des Zweiten Weltkriegs durch Luftangriffe entstanden sind, einschließlich identifizierter Bombentrichter, bombardierter Flächen und Blindgängerverdachtspunkten und Verdacht auf Bordwaffenbeschuss.

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SCHOLLENBERGER Kampfmittelbergung

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Das Projekt "Kampfmittelräumung am Umspannwerk Ahlten" im Überblick

Projektdetails

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Zeitraum: seit 10/2025
Auftraggeber: Tennet TSO GmbH
Ort: Umspannwerk Ahlten, Niedersachsen

Unsere Leistungen:

  • Tiefensondierung

  • Kampfmittelräumung

Zeitraum: seit 10/2025
Auftraggeber: Tennet TSO GmbH
Ort: Umspannwerk Ahlten, Niedersachsen

Unsere Leistungen:

  • Tiefensondierung

  • Kampfmittelräumung

Testfelderkundung und Bohrlochsondierungen geben Aufschluss über Ausmaß der Kontamination

Für den Verdacht auf Bordwaffenbeschuss wurde eine vollflächige, punktuell bodeneingreifende Kampfmittelsondierung mittels Testfelderkundung durchgeführt. Dabei wurden repräsentative Testfelder von insgesamt 3600 m² angelegt und vollständig geräumt, um das tatsächliche Kampfmittelinventar zu bestimmen. Diese Testfelder dienten als Grundlage für die Gefährdungsabschätzung und die Entscheidung über weitere Räumungsmaßnahmen.

Bei konkreten Verdachtsflächen auf Abwurfmunition kamen Bohrlochsondierungen zum Einsatz. Insgesamt sind 6.870 Bohrungen à 6 Meter Tiefe für eine Sondierung mit hochsensiblen Fluxgate-Magnetometern abgeteuft worden.

In den Bereichen der stark gestörten Bombentrichter, wo geophysikalische Untersuchungen starke ferromagnetische Störeinflüsse aufzeigten, wurde eine Volumenräumung durchgeführt. Hierbei erfolgte ein schichtweiser Abtrag von kontaminiertem Bodenmaterial unter Verwendung geschützter Geräte. Es erfolgte eine visuelle Kontrolle des Aushubmaterials sowie anschließende Sohlensondierung.

Die Sondierungsbohrlöcher wurden mit Estrichsand verfüllt. Das durch die Volumenräumung ausgehobene Erdreich in den Bereichen identifizierter Bombentrichter wurde in Absprache mit dem Auftraggeber wieder verfüllt und vor Ort markiert.

Es wurden im Rahmen der Maßnahme ein Fragment einer 4 lbs Stabbrandbombe (Gewichtsstück), sowie 1,5 kg Kampfmittelteile / Splitter identifiziert und geborgen, die daraufhin an den Kampfmittelräumdienst Niedersachsen übergeben wurden.

Für den Baubereich nördlich des Umspannwerkes in Ahlten konnte somit eine vollständige Kampfmittelfreiheit ausgesprochen werden.

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Abbildungen: ©MARCOM