Wassersondierung zur Vorbereitung des Ausbaus des Stichkanals nach Salzgitter

Erweiterung des Umspannwerkes Ahlten - Gebiet ist historisch kampfmittelbelastet

Der Stichkanal nach Salzgitter soll für den Einsatz von Großmotorgüterschiffen und Schubverbänden sowohl verbreitert als auch vertieft werden. Darüber hinaus findet parallel zum Ausbau des Kanals ein Ersatzneubau der Westschleuse Wedtlenstedt statt. Im Bereich der bestehenden Schleuse Wedtlenstedt sind zur Verbreiterung bzw. Vertiefung des Kanals Eingriffe in die Bestandsböschung und die Kanalsohle notwendig.

Für die notwendigen chemischen Analysen der in diesem Bereich zu entfernenden Bodenmassen ist die Entnahme von Bodenproben unter Anderem im Bereich der Kanalsohle notwendig. Vor diesem Hintergrund sind unsere Experten der Kampfmittelbergung mit Sondierungsarbeiten zur Untersuchung der für die Bodenproben bestimmten Bereiche beauftragt worden.

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SCHOLLENBERGER Kampfmittelbergung

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Dies ist ein GREEN TRUST-Projekt. Erfahren Sie mehr über GREEN TRUST by SOCOTEC und darüber, wie wir mit unseren Lösungen Emissionen reduzieren, Ressourcen schonen und die ökologische sowie energetische Transformation in Bau-, Immobilien- und Infrastrukturprojekten unterstützen.

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Das Projekt "Wassersondierung im Stichkanal nach Salzgitter" im Überblick

Projektdetails

Zeitraum: 03/2026
Auftraggeber: Wasserstraßen-Neubauamt Helmstedt; Planung durch Ingenieurgemeinschaft Planung Stichkanal nach Salzgitter c/o grbv Ingenieure im Bauwesen GmbH & Co.KG Ort: Vechelde, Peine
Ort: Vechelde, Peine

Unsere Leistungen:

  • EDV-gestützte Sondierung des Gewässerbetts mittels geomagnetischer Sondierung

  • Echtzeit Erfassung und Darstellung von Anomalien

Zeitraum: 03/2026
Auftraggeber: Wasserstraßen-Neubauamt Helmstedt; Planung durch Ingenieurgemeinschaft Planung Stichkanal nach Salzgitter c/o grbv Ingenieure im Bauwesen GmbH & Co.KG Ort: Vechelde, Peine
Ort: Vechelde, Peine

Unsere Leistungen:

  • EDV-gestützte Sondierung des Gewässerbetts mittels geomagnetischer Sondierung

  • Echtzeit Erfassung und Darstellung von Anomalien

Kampfmittelverdacht im Stichkanal

In den umliegenden Bereichen der Schleuse Wedtlenstedt konnten aus Archiven zahlreiche Deckungs- und Schützenlöcher, Splitterschutzgräben, Panzergräben sowie devastierte Flächen identifiziert werden, sodass der Bereich als Kampfmittelverdachtsfläche eingestuft wurde. Die bereits zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges dort anliegende Wasserfläche muss somit dem Verdacht unterliegen ebenfalls durch dort versenkte Kampfmittel belastet sein zu können.

In diesem Zuge sind unsere Experten beauftragt worden, in geplanten bodeneingreifenden Bereichen umfassende Sondierungsarbeiten durchzuführen und so die Ausbauarbeiten des Kanals vor potenziellen Gefahren durch Kampfmittel abzusichern.

Auswertung und Ergebnisse der Sondierung in Echtzeit

Um die Sedimentbeprobung durchführen und folglich den erforderlichen sicheren Aushub der Bodenmassen im Bereich der Kanalerweiterung gewährleisten zu können, musste eine Kampfmittelfreigabe bis zwei Meter unterhalb der Gewässersohle ausgesprochen werden können.

Eine weitere Anforderung war, dass Ergebnisse der Sondierungsmaßnahmen georeferenziert sein mussten, sodass eine unmittelbare Bewertung der Fläche möglich war. Im Bereich der Wasserflächensondierung waren zuvor sogenannte Ansatzpunkte festgelegt worden, an denen per Baggerschürfe die Beprobung der Kanalsohle stattfinden sollte.

Sondierungsmaßnahmen und Umsetzung der Kampfmitteluntersuchung

Um die Wasserflächen rund um die Ansatzpunkte in den Vorhäfen der Schleuse Wedtlenstedt zu sondieren, kam unser Einsatzboot „Barbara 2“ zum Einsatz.

Unsere Experten sondierten eine Fläche von 5x5 Metern pro Ansatzpunkt bei einer maximalen Wassertiefe von vier Metern. Für die geomagnetische Untersuchung der Fläche fand die Sondierungsmethode Geomagnetik mit Mehrkanal FGM 650 Anwendung.

Die Sondierungsarbeiten umfassten zwei Werkstage und erlaubten nach Abschluss eine vollständige Kampfmittelfreigabe für die untersuchten Ansatzpunkte. Im Rahmen der Untersuchung war keine Bergung von Kampfmitteln nötig.

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Abbildungen: ©MARCOM